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Die Umwelt-Bilanz des Unternehmens verbessern - Zur wachsenden Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologie

Der Klimawandel ist Fakt - und die wissenschaftliche Forschung scheint bislang einhellig Schadstoff-Emissionen, wie zum Beispiel Kohlendioxid, dafür als Ursache verantwortlich zu machen. Seit der Industriellen Revolution ist die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre von 280 ppm (parts per million) auf 380 ppm gestiegen. Ohne Zweifel haben Industrie und Handel erheblich zu diesem Anstieg beigetragen. Folglich ist es keine Überraschung, wenn heute Unternehmen zunehmend unter Druck geraten, ihre Umweltbilanz zu verbessern.

Im Prinzip sind alle Branchen, in unterschiedlichen Ausmaßen, an der Schadstoffbelastung beteiligt. Aktuell allerdings stehen die eindeutig größten Verdächtigen am meisten unter Druck: die Ölindustrie und die Luftfahrtunternehmen, um nur zwei zu nennen. Im Laufe der Zeit werden aber schließlich alle Unternehmen, unabhängig von ihren Branchen, durch Konsumenten und Gesetzgeber sich dazu gezwungen sehen, den Schadstoff-Ausstoß zu verringern. In vielen Branchen beginnt sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass der Energieverbrauch strategisch zu handhaben sein wird, um die Umweltbelastung zu reduzieren. In der Informations- und Kommunikationsbranche, zum Beispiel, ist der Stromverbrauch in den Bereichen Datenmanagement und Server-Betrieb besonders hoch.

Dies hat zur Folge, dass es für Verbraucher wie für Unternehmen wichtig ist, den Zusammenhang zwischen Stromverbrauch und Klimawandel beim Einsatz von Computern und Servern zu verstehen. Noch wichtiger allerdings ist diese Erkenntnis für alle Unternehmen, die in der ITK-Branche selbst tätig sind.

Für sie ist es eine gute Nachricht, dass ITK-Unternehmen eine Vielzahl von Optionen offen steht, um den Energieverbrauch zu optimieren, zum Beispiel durch Server-Virtualisierung oder Energie sparende Computerchips.

Das Ziel dieser Studie ist es allerdings nicht, aufzuzeigen wie die ITK-Branche energiebewusster werden kann. Es geht hier vielmehr darum, die Vielzahl von Möglichkeiten aufzuzeigen, bei der ITK-Technik eingesetzt werden kann, um CO2-Emissionen zu reduzieren. So können, zum Beispiel, Video- und Telefonkonferenzen dazu beitragen, Geschäftsreisen zu ersetzen, was wiederum helfen wird, den potentiellen Ausstoß von Schadstoffen von Flugzeugen und Autos oder anderer Transportmittel zu verringern. Ferner können Internet und digitale Werkzeuge der Zusammenarbeit Heimarbeit für Millionen von Angestellten möglich und den täglichen Weg ins Büro überflüssig machen. Zudem sind Terminsoftware und RFID-Tags geeignete Mittel, um Lieferketten effizienter zu gestalten.

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