Residential | Small Business | Enterprise | Wireless Region / Language
Eine Mehrheit der Führungskräfte ist inzwischen der Auffassung, dass ein konvergentes Netz ihren Unternehmen einen besseren Schutz vor Sicherheitsproblemen in der IT bietet. Zudem sind 70 Prozent von ihnen überzeugt, dass IP eine wichtige Voraussetzung ist für die Fortführung der Geschäftsaktivitäten in einem Notfall. Dies sind einige Erkenntnisse aus einer weltweiten Befragung von 395 Führungskräften, die die Economist Intelligence Unit im Auftrag von AT&T durchgeführt hat. Die Studie zeigt allerdings auch, dass Sicherheitsbedenken gleichzeitig als wichtigster Grund gegen die Einführung eines konvergenten IP-Netzes ins Feld geführt werden.
Kein Zweifel, die Gefährdungen der informationellen Sicherheit der Unternehmen nehmen weiter zu. Stärker noch als im Vorjahr bei einer vergleichbaren Befragung wächst die Sorge der Manager angesichts der steigenden Mengen an Kundendaten, die sie vorhalten und verarbeiten. Immerhin 45 Prozent von ihnen geben an, dadurch seien sie „sehr verwundbar“ für Gefährdungen der elektronischen Sicherheit. Weitere 41 Prozent sehen sich durch die Analyse und Verwertung von Kundendaten einer deutlich zunehmenden Gefährdung ausgesetzt.
Die Manager haben allen Anlass besorgt zu sein. Hacking ist allgegenwärtig und wird stärker denn je zu kriminellen Aktionen eingesetzt: Diebstahl und Betrug von Geld, Entwenden von Identitäten, Absturz kompletter Netze bis hin zum Ausspähen politischer Rivalen, wie zuletzt bei Wahlen in Europa zu beobachten war. Fast die Hälfte der Befragten (49%) zählt Hacker zu den größten Sicherheitsbedrohungen. Spitzenreiter in dieser Kategorie aber bleiben Viren und Würmer, die 71 Prozent der Befragten, allerdings mit – im Vergleich zu den Vorjahren –abnehmender Tendenz, nennen. An Bedeutung als Bedrohung gewinnt der Diebstahl von Identitäten. Ein Drittel der Befragten ist bereits der Ansicht, hier handele es sich um eine ernstzunehmende Gefahr, und alles spricht dafür, dass diese Besorgnis in den nächsten drei Jahren eher zu- als abnimmt.
Generell ist es der CEO, der die wesentlichen Entscheidungen zur elektronischen Sicherheit fällt, lediglich in Europa kommt diese Bedeutung dem CIO zu. Immerhin, die Stellung des Chief Security Officer (CSO) gewinnt an Gewicht – in 12 Prozent der Unternehmen ist er es, der die letzten Entscheidungen fällt. Die wachsende Bedeutung einer solchen Funktion macht Sinn. Unternehmen müssen heutzutage permanent ihre Sicherheitsvorkehrungen gleichermaßen den sich ständig verändernden Bedrohungen wie auch der kontinuierlichen Fortentwicklung ihrer Geschäftsprozesse anpassen: Mehr elektronische Interaktion mit Kunden, mehr Mobilität der Mitarbeiter, mehr Anforderungen bei der Einhaltung von Vorschriften und Regeln.
Die vorliegende Studie ist die zweite der „Network Convergence“-Reihe, die AT&T zusammen mit der Economist Intelligence Unit erarbeitet hat. Zukünftige Studien werden sich mit der Frage befassen, wie Unternehmen die Herausforderungen in Bezug auf Anwendungsintegration und Mobilität annehmen.
