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In zunehmendem Maße suchen Unternehmen nach Möglichkeiten, mit grenzüberschreitenden Partnerschaften ihre globalen Expansionsstrategien umzusetzen. Große und mittlere Unternehmen gleichermaßen durchkämmen die Welt nach Partnern, um größere Wirtschaftlichkeit, mehr Managementtalente und verbesserte Effizienz für ihr Geschäft zu finden bzw. zu erzielen. Nahezu 75 Prozent der Firmen, die in einer Befragung von weltweit 497 Führungskräften vertreten waren, plant die Zahl ihrer Kooperationen mit Partnern im Ausland auszuweiten. Die Umfrage wurde von der Economist Intelligence Unit im Auftrag von AT&T durchgeführt.
Um solche grenzüberschreitenden Partnerschaften erfolgreich zu machen, bedarf es des Einsatzes neuer, kollaborativer Technologien. Die Befragung zeigt, dass die Unternehmen eine große Zahl von Werkzeugen einsetzt, um mit den Partnern im Ausland zu kommunizieren. Web-Konferenzen und Video-Konferenzen werden im Zeitalter der Virtualisierung für diesen Zweck am meisten geschätzt. Die Unternehmen experimentieren zudem mit einer Reihe von Techniken, einschließlich mobiler IP- Anwendungen und Anwendungen aus dem Bereich der sozialen Netzwerke, um ihre Kontakte zu den Partnern zu optimieren.
Die Unternehmen nutzen dennoch bisher nur ein Minimum dessen, was IP-Netze an Flexibilität und Vielfalt für globale Partnerschaften bereithalten. Der größte Vorzug von IP bei der Unterstützung verbesserter Zusammenarbeit ist, so die Befragten, die Gewährleistung eines sicheren Informationsaustausches zwischen den Partnern. Insbesondere versprechen sie sich von IP- Netzen die Erleichterung der Online-Zusammenarbeit an Projektdokumentationen für räumlich verteilte Arbeitsgruppen. Die Bereitstellung von Anwendungen für Mitarbeiter an solchen kollaborativen Projekten, die externen Zugang benötigen, zählt ebenfalls zu den Ansprüchen, die an die IP-Welt gestellt werden.
Von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist der Faktor Mensch. 47 Prozent der Befragten gab sich überzeugt, dass die Fähigkeiten der Mitarbeiter, die bei den Partnerschaften zum Einsatz kommen, über Erfolg oder Misserfolg maßgebend entscheiden. Mitarbeiter, die Partnerschaften managen, müssen flexibel sein und sich stets der Einflussfaktoren bewusst bleiben, die jenseits der Projektziele von Bedeutung sind. In diesem Zusammenhang müssen sie nicht nur das geistige Eigentum der Firma schützen, es gilt auch beurteilen zu können, ob der Einsatz der Kommunikationsmittel effizient ist, und ob kulturelle Missverständnisse die Arbeitsprozesse behindern.
Die Risiken von Partnerschaften werden von den Befragten vor allem im Bereich der Gefährdung des geistigen Eigentums gesehen. Sichere Netze sind in der Lage, solche Risiken zu reduzieren. Allerdings liegt es an den Managern dafür zu sorgen, dass verantwortungsbewusst mit Informationen umgegangen wird. Dabei muss eindeutig festgelegt werden, welchen Zugang Partnern eingeräumt werden soll.
