Residential | Small Business | Enterprise | Wireless Region / Language
Artikel „IT in manufacturing“ aus: The Manufacturer Zone, Juni 2009
Ein globales Verpackungsunternehmen erzielt 25 Prozent jährliche Einsparungen durch die Konsolidierung seines Telekom-Netzes auf einen Anbieter
Menschen in aller Welt kommen durchschnittlich alle 15 Minuten
mit einem Rexam-Produkt in Berührung – indem sie eine Dose mit einem
Erfrischungsgetränk öffnen, Augentropfen anwenden oder eine Feuchtigkeitscreme
auftragen. Als einer der größten Hersteller weltweit für
Verbraucherverpackungen unterhält Rexam Fertigungsstätten in mehr als 20
Ländern in Europa, Nord- und Südamerika und Asien/Ozeanien. Ein Unternehmen
dieser Größenordnung bedarf eines zuverlässigen Telekommunikationsnetzes.
Konsolidierung als Triebfeder
Ein wesentliches Element der Unternehmensstrategie ist „Konsolidierung“, die Senkung von Kosten, Komplexität und Duplizität. Dazu wurde ein globales Datencenter in Großbritannien eingerichtet, dass die strategisch wichtigen Anwendungen (ERP) unterstützt, die im Wesentlichen von SAP stammen. Bis auf zwei Unternehmenseinheiten nutzen alle dieses Datencenter, die beiden verbliebenen werden innerhalb der nächsten zwei Jahre auf SAP migrieren. Ein wichtiger Aspekt der Strategie ist die Konsolidierung der IT-Anbieter und das Management der Lieferanten- bzw. Partnerbeziehungen.
Als John Neal vor drei Jahren zum „Chief Technology Officer“
ernannt wurde, empfahl er, nur noch mit einem Netzwerkanbieter für die
Standorte in Europa sowie Nord- und Südamerika zusammen zu arbeiten, um sowohl
den Geschäftsanforderungen als auch der Forderung nach Konsolidierung gerecht
werden zu können. Auf der Basis von Empfehlungen des Marktforschungs- und
Beratungsunternehmen Gartner sowie einer Prüfung verschiedener Anbieter von
Netzwerkdienstleistungen wurde AT&T als Wunschpartner identifiziert. Erst
kürzlich wurde ein Fünf-Jahres-Vertrag mit einem Wert von 30 Millionen Dollar
erneuert.
„Mehr Zentralisierung und Konsolidierung führt zu erhöhten Anforderungen an die Ausfallsicherheit des Netzes“, erklärt Neal. „Wir wissen, dass der Backbone ziemlich ausfallsicher ist, unabhängig vom Anbieter. Der kritische Teil ist die letzte Meile und damit werden die Leistungsfähigkeit und das Management der verschiedenen lokalen PTTs (Telefongesellschaften) zu einem wesentlichen Kriterium. Wir waren nicht sehr effektiv bei dem internen Management diverser Netzwerkanbieter. Deswegen haben wir AT&T ausgewählt, denn das Unternehmen konnte uns überzeugen von seinen Fähigkeiten, unser gesamtes Netz zu übernehmen und es für uns zu managen.“
Vorteile für das Geschäft
Noch bevor Rexam eine Entscheidung zur Abkehr von der „Zwei-Anbieter-Politik“ getroffen hatte, ergab sich zufällig die Möglichkeit, die Leistungen von AT&T mit anderen Anbietern zu vergleichen als in Spanien ein Netzwerkausfall eintrat. Bei Bauarbeiten vor dem Rexam-Areal wurde ein Netzkabel getrennt und ein Wasserrohrbruch verursacht. Das Netzkabel konnte zunächst nicht repariert werden, da das gesamte Areal aus dem geborstenen Wasserrohr überflutet wurde – ein echter Notfalltest. AT&T schaffte es als Erster, die Netzwerkverbindung wieder herzustellen.
„Es reicht nicht, ein zuverlässiges Netz zu haben, es bedarf auch eines ausgefeilten Krisenmanagements“, findet Neal. „Anhand dieses Kriteriums konnten wir die Leistungsfähigkeit und das Potential von AT&T beurteilen.“
Heute versorgt AT&T Rexam mit einem IP-basierten VPN
(Virtual Private Network), das rund 100 Fertigungsstandorte und 60
Third-Party-Lokationen anbindet. Die Zusammenarbeit mit AT&T begann mit dem
Betrieb des globalen WAN (Wide-Area-Network) und wurde dann erweitert durch
„fully managed“ Netzwerkservices, die von Security-Services bis hin zu
IP-Telefonie reichen.
„Ich will eigentlich nur einen Service; einen der unsere globalen Anwendungen unterstützt und uns die Flexibilität bietet, neue Lokationen schnell zu integrieren“, stellt Neal fest. „Damit haben unsere eigenen IT-Spezialisten Zeit, sich anderen Initiativen zu widmen, die das Kerngeschäft voranbringen. Das war insbesondere im letzten Jahr von Vorteil, als es darum ging, dass unsere IT-Leute neu erworbene Unternehmen schnell in unser Netz bringen.“
Ausfallsicherheit im Netz ist eines der wichtigen Anforderungskriterien, die sicherstellen, dass Rexam-Lokationen weltweit Zugang zu zentralisierten, strategischen Geschäftsanwendungen haben. Der Bereich „Getränkeverpackungen“ von Rexam produziert nicht weniger als 36 Milliarden Dosen weltweit. Das sind rund 2.000 Dosen pro Minute in Fertigungslinien, die rund um die Uhr laufen. Alle 5 Minuten produziert jede Fertigungslinie eine Palette Dosen. Jede Palette erhält einen Barcode, so dass sie für Lagerung und Versand gescannt werden kann. So sind ab zwei Stunden nach der Produktion der Standort und der Weg jeder Palette für Kunden einsehbar. Allein für das Tracking der Paletten verarbeitet das Netzwerk rund 70.000 Transaktionen am Tag. Bei diesen Größenordnungen hat jeder Netzausfall erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Folglich ist die Aufrechterhaltung des Netzes rund um die Uhr von größter Bedeutung.
Zwar wurden die größten Einsparungen und Effizienzverbesserungen, insgesamt rund 50%, durch die Zentralisation der Datencenter erreicht, aber die Konsolidierung auf einen Netzwerkprovider hat immerhin 25% an jährlicher Einsparung beigetragen.
„Es gibt nicht viele, die tatsächlich einen globalen und gemanagten Netzwerkservice anbieten können“, stellt Paul Martin fest. Er ist Chief Information Office bei Rexam. „ Wir sind stolz auf unsere Arbeitsweise – die Rexam-Methode. Sie besteht aus vier Werten: Vertrauen, Teamwork, kontinuierliche Verbesserung und Anerkennung. Die Expertise, die AT&T in unser Geschäftsmodell einbringt, ist von unschätzbarer Bedeutung. Wir können dadurch nach neuen Akquisitionen Ausschau halten, die in unsere Strategie passen.“
Aktuelle Verbesserungen
Rexam sucht beständig nach zusätzlichen Wegen, neue Initiativen starten zu können, um Konsolidierung und Kooperation zu verbessern. Dazu zählt das Outsourcen weiterer Elemente der IT, um Rexam-Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich auf die Strategie, die Maximierung der internen Ressourcen für das Kerngeschäft und die Verbesserung von Sicherheit und Prävention zu konzentrieren. Derzeit liegt ein Fokus darauf, Elemente zu identifizieren, die strategisch wichtig sind, sowie die Effizienz in der Produktion weiter zu steigern.
Nach der Konsolidierung des Netzwerks hat Rexam AT&T damit beauftragt, jetzt auch das LAN-Management zu übernehmen und somit einen durchgängigen End-to-End-Service zu betreiben.
„Da wir unentwegt über Kostenreduzierungen nachdenken, gilt unser Augenmerk der besseren Nutzung unserer internen Ressourcen“, erläutert John Neal. „Die erzielten Einsparungen werden re-investiert, damit AT&T den Service für uns ausweiten kann und wir als Unternehmen weitere Fortschritte erzielen.“
Im April 2009 hat Rexam zudem einen 5-Jahres-Vertrag im Wert von 9 Millionen Dollar abgeschlossen, damit AT&T das gesamte Email-System des Unternehmens betreibt. Als eine Kapitalinvestition in Höhe von 2,5 Millionen Dollar für Speichererweiterungen im Raum stand, um die nötigen Voraussetzungen für die Unterstützung von Exchange 2007 zu schaffen, entschied das Unternehmen, anstatt in weitere Hardware zu investieren, sei es günstiger, einen Fully-Managed-Service von AT&T einzukaufen.
„Wir haben die Gelegenheit genutzt, genauer der Frage nachzugehen, wie wir unsere Email-Umgebung betreiben. Das Ergebnis war ein Redesign des Systems, indem wir auf einen Komplett-Service von AT&T umgestiegen sind, “ erläutert Neal. „Wir haben Kapitalinvestitionen vermieden, weil uns Investitionen in die Produktionsumgebung wichtiger erschienen. Zudem müssen wir uns jetzt nicht mehr den Kopf über die Hardware zerbrechen. Die Komplettlösung von AT&T einzukaufen, spart uns eine Million Dollar innerhalb der Vertragslaufzeit.“
Um den vollständigen Beitrag zu lesen, wechseln Sie bitte auf die Webseite: www.themanufacturer.com
Besuchen Sie die Webseite von Rexam unter: www.rexam.com
